Mittwoch, 27. Mai 2015

Das Ende einer Ära?


Das soll es nun gewesen sein? Das wirklich letzte MPS zu Hohenwestedt? Kaum zu glauben, denn es war ja irgendwie immer da... seit nunmehr 20 Jahren... 
Ich weiß noch, wie Ariadne und ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal dort waren, überwältigt von all den Buden, der Musik, den Gerüchen... hinterher dreckig wie nie zuvor XD
Das sind so schöne Erinnerungen und wenigstens mein Einstieg in die große und farbenfrohe MPS-Welt. Ich wäre wirklich traurig, das nie wieder sehen und erleben zu dürfen...
All unsere Hoffnungen ruhen nun auf dem Bürgermeister von Hohenwestedt, dass er sich ein Herz faßt und unserem Gisi das Leben ein wenig leichter macht, damit wir unser geliebtes MPS dort behalten können! 




Wenn es denn wirklich das letzte MPS im Park Wilhelmshöhe gewesen sein soll, haben die Bands es wenigstens noch einmal so richtig krachen lassen! Vor allem Knasterbart ließ sich nicht lumpen und spielte eine Zugabe nach der anderen! Vor den vielen lauschigen Lagerfeuern tummelten sich mitten in der Nacht zahlreiche Gossenfans zum Kuscheln und Schunkeln, zum Saufen und Mitgröhlen. Wie es sich gehört :D
Mir ist ja zum Kuscheln der Horst am liebsten, aber leider hat es mit uns bisher nicht geklappt... vielleicht ja beim nächsten Gossenkonzert. Er hat eine so umwerfende Gesangsstimme ^_^
Er ist übrigens auch bei Facebook, der Horst...



Über Tag war natürlich auch einiges los! Als Piratenpack trieben wir uns überwiegen im Dustkreis des Tortuga Inns und seinen Cocktails rum (Wortwitz beabsichtigt). 
Und wo das Tortuga Inn ist, kann die Piratenbühne erfahrungsgemäß nicht weit sein. Dieses Mal teilten sich Mr Hurley und die Pulveraffen die Bretter mit ein paar verbannten Freibeutern, die eine wirklich geniale Show abgezogen haben, auch wenn der Funke bei mir nicht so recht überspringen wollte... aber wir werden sie ja sicherlich noch öfter sehen. Was also nicht ist, kann durchaus noch werden ;)



Fotos habe ich leider dieses Mal nicht sehr viele und auch diese nur mit freundlicher Genehmigung der Drachenfamilie und dem netten Herrn Ni :)
Meine BEIDEN Kameras haben nämlich zeitgleich gemeint, den Dienst verweigern zu müssen... faules Pack!! Wo soll das nur hinführen...ganz miese Arbeitseinstellung...
Komma her!! Ach jaaaa????

In dem Sinne: Drückt uns die Daumen, dass das Gespräch zwischen Gisi und dem Bürgermeister gut läuft!

Euer Anhalter


PS: Die Sonne brennt am Firmament, die Filzlaus längs der Sacknaht rennt...






Dienstag, 21. April 2015

Kurs Nord!




Naja, für uns eigentlich Kurs Süd, wenn man es genau nimmt, denn am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: 
Die MPS-Saison 2015 wurde offiziell eröffnet!!! 
Und es war ein bombastischer Auftakt in Luhmühlen, in der wunderschönen Lüneburger Heide bei bestem Frühlingswetter :)


An dieser Stelle möchte ich vor allem anderen ein ganz großes DANKESCHÖN an den Mann loswerden, der das alles überhaupt erst möglich macht! 
DANKE, Gisi!! 
DANKE, dass Du uns einen Ort gegeben hast, an dem wir sein können, was wir wollen! DANKE, dass Du immer wieder diesen Stress und all die Arbeit auf dich nimmst, nur damit wir armen Verrückten unseren Spaß haben können! ♥♥♥


Und Verrückte waren an diesem Wochenende zum Glück wieder in ausreichender Form und Menge vorhanden ;) 
Wir natürlich mittendrin, wo auch sonst? 
Es war wunderbar, die ganzen alten Gesichter wiederzusehen und natürlich auch, ein paar Neue kennenzulernen. 


Mittlerweile hat das Ganze ja schon eher einen familiären Charakter! Lauter Brüder, Schwestern, Cousins, Cousinen, Onkel und Tanten, ein großes Hallo nach 6 Monaten, die wir uns nicht gesehen haben!

Da gab es viel zu erzählen und viele Gespräche über andere Festivals in der MPS-losen Zeit, über den Bau der diversen, teils umwerfenden Masken, Tipps und Tricks zur Verbesserung der Kostüme oder einfach nur eine nette Plauderei in verrückter Teegesellschaft. Jaaa, wir sind alle verrückt hier, aber das ist ja nichts Neues. 

Ein paar Touristen konnte ich während des Pulveraffen-Konzertes sogar mit der Bezeichnung verschiedener tanzwütiger Wesen aushelfen :)

Apropos helfen: Wir bedanken uns zwar (fast) jedes Mal persönlich bei den Rettungssanitätern und wünschen ihnen einen ruhigen Tag, aber dieses Mal haben wir sogar ein Foto mit einem der Menschen, die sich auf dem MPS rumtreiben und dafür sorgen, dass es UNS gut geht, bzw. die da sind, wenn dies einmal nicht der Fall ist. Also auch hier ein großes DANKESCHÖN, dass es Euch gibt, liebe Lebensretter!!



Unser persönliches Highlight war dann gleich am ersten Tag der 3. Platz (von 6 Teilnehmern) bei der Gewandungsprämierung! Hoch dotiert mit unglaublichen 20 Talern, die sogleich in Trink- und Essbares umgesetzt wurden! ^_^
Leider gibt es davon kein einziges Foto, aber ich hoffe, in den Tiefen des Netzes das eine oder andere zu finden. "Verloren" haben wir gegen 2 knallharte Konkurrenten, weswegen wir auch auf keinen Fall enttäuscht sind. Ihr habt verdient gewonnen, Jungs!





An dieser Stelle folgt nun wie immer eine kleine Aufreihung der schönsten Eindrücke des ersten MPS-Wochenendes in Luhmühlen ♥♥♥

















































Der Märzhase sagte hinterher etwas wehmütig, wie schnell dieses erste MPS 2015 doch vergangen ist, immerhin haben wir über 6 Monate darauf gewartet, geplant und gebastelt... Die Eindrücke aber bleiben und nächsten Monat geht es für uns ja bereits mit dem Pfingst-MPS zu Hohenwestedt weiter :)
Für einige sogar schon früher in Rastede, aber da bin ich über den Wolken *freu*

Immer schön verrückt bleiben!!
Euer Hutm...ähhh... Anhalter



PS: Bring mich nach Bootie Island!!!! ^_^

Montag, 23. März 2015

Mit Dänen kann man Spaß haben!


Daß man mit DÄNEN Spaß haben kann, weiß ich ja nicht erst, seit ich von 2000-2003 bei DÄNEN gearbeitet habe! 
Was ich dort allerdings gelernt habe, WIEVIEL Spaß man mit DÄNEN haben kann! 
Und das traf auch erneut zu, als wir an einem sagenumwobenen Montagabend einen DÄNEN trafen. Naja, nicht irgendeinen DÄNEN, sondern DEN DÄNEN
Verehrtes Publikum! 
Ihr Anhalter traf auf JUSSI ADLER-OLSEN!
Mit anderen Worten, wir waren im Audimax der Uni Hamburg bei der Lesung zu seinem neuesten Roman:

Verheissung



Wer Adler-Olsens Buch-Reihe um Carl Moerck und das Dezernat Q nicht kennt, hier in kurzen Worten eine kleine Zusammenfassung:

Vizekriminalkommissar Carl Moerck gerät mit seinem Kollegen Anker und seinem besten Freund Hardy in eine Schießerei, bei der Anker getötet, Hardy schwer verletzt und Carl selbst nur leicht verletzt wird. Hardy bleibt danach gelähmt, hilft Carl jedoch immer wieder beim Lösen seiner Fälle. 
Nach dieser Geschichte möchte jedoch niemand mehr mit Carl arbeiten und die Polizei wäre ihn lieber heute als morgen los, hat jedoch keine Möglichkeit ihn einfach zu entlassen. 
So wird das Sonderdezernat Q im Keller der Polizeistation in Kopenhagen gegründet. Hier soll Carl sich geschlossene Akten vornehmen und auf Fehler untersuchen, ein Protokoll schreiben und die Akten archivieren. Das ganze scheint mehr ein Farce zu sein, bis Carl gleich beim ersten Fall so starke Unstimmigkeiten entdeckt, dass er zusammen mit seinem Assistenten Assad (der zu Beginn mehr eine Art Hausmeister ist) den Fall noch einmal aufrollt. Sehr zum Leidwesen seiner Vorgesetzten, die ihn eigentlich nur loswerden wollten. Im Späteren Verlauf der Serie erhalten die beiden noch tatkräftige Unterstützung von Rose, die zwar extrem hilfreich, aber auch sehr launisch sein kann. Sie hat sehr viele Geheimnisse, die die Geschichten nur noch spannender machen und einen zuweilen mit offenen Mund zurücklassen.
Alles in allem rücken die drei nun mittlerweile zu ihrem sechsten Fall aus und jeder ist auf seine Art besonders. 

So viel zur Vorgeschichte. Zur Veröffentlichung dieses sechsten Buches am 16.03.2015 ließ es sich Herr Adler-Olsen nun nicht nehmen, diesen persönlich vorzustellen. Das tun Schriftsteller wahrscheinlich öfter, was aber nicht heißt, dass es immer so ein Vergnügen ist.
Zusammen mit ihrer Moderatorin Margarete von Schwarzkopf und dem Schauspieler Peter Lohmeyer, blödelte sich der 65-jährige Däne durch 2 wunderbare Stunden bester Unterhaltung.
 Teils las Peter Lohmeyer (bekannt aus Funk und Fernsehen) Stellen aus dem neuen Roman vor, teils führten sie kleine Interviews, die meist in schallendem Gelächter endeten. Vor allem, als Herr Adler-Olsen begann, ein Kapitel im Original, also auf Dänisch, vorzulesen, gab es auch bei den Zuschauern kein Halten mehr. 
Die Dänen haben´s halt einfach drauf! Langeweile? Fehlanzeige!

Diese drei waren zum Knuddeln sympathisch! Darauf wies schon einiges hin, nachdem sie verspätet auf die Bühne kamen, weil sie in ihrer Garderobe mit ihren Drehstühlen Ballet getanzt haben. Solche Menschen mag ich! ^_^
Schön auch die eine oder andere Anekdote aus seiner Kindheit, von seinen Erlebnissen in der Psychiatrie, in der sein Vater arbeitete. 

Ich kann ja nun nur für mich und nicht für die 1250+/- anderen Teilnehmer sprechen, aber ich hätte noch stundenlang weiter zuhören können. Ob nun auf Deutsch, Englisch oder Dänisch, alles war ein Genuß für die Ohren und das Gemüt...

Als i-Tüpfelchen gab es am Ende noch eine gutmütige Signierstunde, bei der auch wir unsere Romane durch Herrn Lohmeyer und natürlich Herrn Adler-Olsen haben aufwerten lassen ^_^

Jetzt noch ein wenig Jussi Adler-Olsen für die Augen! Viel Spaß und immer dran denken: Chinesen haben in der Geschichte nichts zu suchen :P

Immer schön offen bleiben!
Euer Anhalter






Dienstag, 14. Oktober 2014

Auf Werwolfjagd

Nun ist sie da, die Zeit zwischen dem letzten MPS in Hohenlockstedt und dem ersten nächstes Jahr in Luhmühlen. Und was soll ein Spöken wie ich da anderes machen, als eine Fotostrecke mit meinem süßen Werwolf. 
Wenn einer von euch mal für Fotos einen tollen Wald braucht, kann ich den bei Sorgbrück wärmstens empfehlen. Er fühlt sich fast an, wie eine Film-Kulisse und ist einfach wie gemacht für einen Horrorfilm... oder eine UFO-Landung ^_^
Wunderschöne Lichtungen, verträumte Baumwurzeln, gruselige Bäume, wie in einem Film von Tim Burton, man erwartet hinter der nächsten Biegung Edward mit den Scherenhänden oder Jack Skellington. 

Wobei das bestimmt auch schöne Gruppenfotos gegeben hätte ^_^

Aber zurück zum Wesentlichen, den Fotos! Mein Paparazzi und ich hatten perfekte Vorraussetzungen für ein gruseliges Shooting. Trübes Wetter, etwas Nieselregen, kurz vor Sonnenuntergang, besser geht´s gar nicht! Typisch norddeutsch halt :)

Was mich an der Fotografie immer besonders interessiert ist die Entstehung eines Fotos.
Der perfekte Hintergrund, die Beleuchtung, Szenenaufbau, das Modell (natürlich), bis hin zum fertigen Bild, das sich dann auch durchaus sehenlassen kann! 
Hier mal ein Beispiel:

Der perfekte Hintergrund für ein Gruselshooting? Ein verwunschenes Wäldchen bei Nieselregen oder Nebel:


Zum Szenenaufbau erstmal den richtigen Platz finden:


Anplünnen und in Pose setzen:


Und dann das fertige Bild:


Noch ein Beispiel? Ok :)
Platz suchen und anplünnen:



In Pose stellen:



Fertiges Bild:


Das funktioniert natürlich auch nur, wenn du einen guten Paparazzi dabeihast und wenigstens eine kleine Vorstellung davon, wie die Bilder am Ende aussehen sollen. Aus vielen verrückten Ideen sind nun tolle Fotos geworden und mit allem, was wir dabei noch gelernt haben, werden wir ganz sicher ein weiteres Shooting machen. Übung macht halt den Meister... oder den Werwolf... wie ihr wollt :)

Ich war ein wenig traurig, dass uns nicht ein Wanderer über den Weg gelaufen ist, den wir erschrecken konnten, vielleicht ja nächstes Mal ;)

Am Ende wie immer noch ein paar von meinen Lieblingsbildern:










 



Könnten doch auch glatt Szenenbilder aus einem coolen Werwolf-Shocker sein. Also ICH würde ihn mir ansehen :)

Immer schön neugierig bleiben!!
Euer Anhalter


Ein PS für alle, die es noch wissen: Die Krankheit, wenn ein Mensch denkt, er wäre ein Wolf, heißt LYKANTHROPIE.

PPS: Mein Kostüm liegt nun zum trocknen in der Wanne... ich wollte auch gar nicht mehr ins Bad :P